Gassahuber Herrenberg e.V.

Martin Schäberle
Schweichinger Höfe 1
71126 Gäufelden
Tel. 0172/ 7100963


Steffen Kienzle
Karl-Millöcker Str. 7
71083 Herrenberg
Tel. 0171/ 6144004


Bitte habt Verständnis dafür, dass wir Gäubote-Artikel erst 7 Tage nach ihrem Erscheinen in der Zeitung an dieser Stelle veröffentlichen dürfen.
02.05.2011 - GÄUBOTE Herrenberg
Entwürfe für ein neues Häs in Arbeit

Herrenberg: Gassenhuber feiern im November mit einem "Lauschangriff"

Eine zügige Jahreshauptversammlung hielten die Herrenberger Gassenhuber in der Gültsteiner "Krone" ab.
VON THOMAS MORAWITZKY

Nicht nur die Gassahuber, auch andere Guggenkapellen erhielten dem Vernehmen nach in der zurückliegenden Fasnetssaison weniger Einladungen zu Umzügen, Brauchtumsabenden, Hexenbällen. Weshalb, das weiß keiner so recht. Allerdings fanden die Guggenmusiker das nicht erfreulich. Um ihre Fasnetstour mit 20 Auftritten zu gestalten, mussten sie sich Mühe geben. Bei den Gassenhubern spielten 2011 konstant 37 Musiker. Ein frischer Gugge wurde in dieser Zeit rekrutiert.
Der Vorsitzende Martin Schäberle will nun nach elf Jahren sein Amt als Tambour an Torben Schick weitergeben. Vorsitzender, so beschloss man es am Freitag, soll er bleiben. Wolfgang Oechsle und Eva Hellener wurden als Beisitzer bestätigt; Michael Däuble als zweiter Vorsitzender. Die überschüsse, die sich in der Kasse der Gassenhuber angesammelt haben, möchten sie zur Anschaffung eines neuen Häs verwenden. Entwürfe gibt es schon, aber die sind natürlich geheim. Die Kosten liegen bei geschätzten 10 000 Euro, die Narrenmusiker werden um einen Eigenanteil nicht herumkommen.
Das Elfer-Jubiläum der fröhlichen Lauten soll am 26. November in der Gültsteiner TV-Halle gefeiert werden - und unter dem Motto "Lauschangriff" stehen.
25.02.2011 - GÄUBOTE Herrenberg
"Gassahuber" haben allen Grund zum Feiern

Herrenberg: Bei Fasnets-Veranstaltungen geht es in den nächsten Tagen rund.


Die Herrenberger Guggenmusiker "Gassahuber" feiern in diesem Jahr ihr elfjähriges Bestehen und mischen beim Fasching kräftig mit
GB-Foto (Archiv): Holom

Die Fasnet wird jetzt bei allerlei züftigen Partys und Faschingsumzügen gefeiert. Einen besonderen Grund zum Feiern haben dabei die Herrenberger "Gassahuber".

Denn die Guggenmusiker begehen in diesem Jahr ihr elfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gibt es eine Jubiläumsparty im November. Dabei werden die "Gassahuber" dann auch ihr neues Häs präsentieren.
Der Vorsitzende Martin Schäberle ist derzeit noch auf der Suche nach einem Motto für die Feier, die auf jeden Fall etwas Besonderes werden soll, wie er verdeutlicht. Auch am Wochenende sind die Herrenberger "Gassahuber" närrisch unterwegs - beispielsweise beim Fasnetsumzug in Poltringen. Aber auch darüber hinaus wird freilich gefeiert. [...]
18.05.2010 - GÄUBOTE Herrenberg
Vorfreude auf nächste Kampagne

Gültstein - Gerade einmal 20 Minuten hat es gedauert, da war die Jahreshauptversammlung der Gassahuber auch schon wieder vorbei. So energisch wie die Guggenmusiker ihre Auftritte bestreiten, haben sie auch die Tagesordnungspunkte in der Gültsteiner Krone hinter sich gebracht.
VON CHRISTIAN IGNATZI

Den Auftakt machte der zweite Vorsitzende Holger Fauß, der den verhinderten Martin Schäberle vertrat. "Die Gassahuber blicken auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück", freute sich Holger Fauß. Die Fasnetssaison 2010, die am 5. Januar begann,gingen die Guggenmusiker mit 37 Aktiven an. Insgesamt seien mehr als 100 Einladungen bei den Gassahubern eingegangen. Höhepunkte der Saison waren das Nachtumzugswochenende im Januar oder der Auftritt im Stern Center im Februar. Neben 14 Probetagen und einem dreitägigen Probenwochenende gab es 21 Auftritte während der Fasnetskampagne.
Auch der Ausblick auf die nächste Saison ist bisher sehr positiv: "Es wird eine lange Fasnetskampagne, daher werden wir sogar zwei Wochenenden ohne Auftritte haben", sagt Holger Fauß. Einladungen liegen bereits aus dem In- und Ausland vor. Neuzugänge werden die Gassahuber jeweils an der Posaune und am Euphonium bekommen. "Wir sind aber immer offen für Neuzugänge", sagt Holger Fauß.
Finanziell stehen die Gassahuber dabei nach wie vor sehr gut da. Die Vereinskasse ist 2009 mit einem satten Plus von fast 4 000 Euro nun in den fünfstelligen Bereich gewachsen. Die Wahlen: Thorsten Marohn wird neuer Schriftführer für die scheidende Karin Schwenk: "Ich werde aber weiterhin als Trompeterin dabei sein", versicherte sie. Kassier bleibt Thomas Legnavsky, zweiter Vorsitzender wird Michael Däuble. Als Beisitzer wurde Markus Hellener gewählt, Kassenprüfer sind weiterhin Marcus Philipp und Steffen Kienzle.
18.05.2009 - GÄUBOTE Herrenberg
Außergewöhnlich bleiben

Gültstein - Zwar hauen die Herrenberger "Gassahuber" bereits seit 2001 während der fünften Jahreszeit in der Gugga-Musik-Szene kräftig auf die Pauke. Doch erst im letzten Jahr hatte man sich als eingetragener Verein formiert und die vom Amtsgericht zwischenzeitlich abgesegnete Satzung ist quasi noch druckfrisch.
VON UWE PRIESTERSBACH

Jetzt stand in Gültstein die erste Hauptversammlung auf dem Programm und der Vorsitzende Martin Schäberle konnte von einem guten Zulauf seit August 2008 berichten. Denn neben den 38 aktiven Gugga-Musikern gehören zwischenzeitlich auch 52 passive Mitglieder zu den Herrenberger "Gassahuber". Dabei konnten fünf neue Musiker für die vergangene Fasnetssaison gewonnen werden, wobei sich die Gugga-Musiker mit elf Proben und einem Probenwochenende auf die närrischen Tage vorbereitet hatten. Wie Schäberle mitteilte, lag die Probenbeteiligung bei 78 Prozent, wobei der Vorsitzende überzeugt ist, mit einer Steigerung "kann die musikalische Qualität noch weiter verbessert werden".
Zurückhaltend wollen die "Gassahuber" mit Auftritten außerhalb der Faschingszeit sein, denn "sonst geht der Reiz des Außergewöhnlichen zu schnell verloren", so Schäberle. Dass die Herrenberger Guggamusiker gern gesehene Gäste sind, wurde an der Vielzahl von Einladungen zu Umzügen, Hexenbällen oder Brauchtumsabenden deutlich. Nach sorgfältiger Auswahl hatte man sich für 22 Veranstaltungen entschieden, darunter in Herrenberg, Wildberg, Tübingen. St. Gallen, Weil der Stadt oder Seebronn. Fast zu einer Rutschpartie wurde angesichts der Schneemassen die Fahrt nach St. Gallen und in Weil der Stadt wurden den Herrenberger Guggamusikern "zum ersten Mal die Ehre zuteil, einen Umzug anzuführen", so der Vorsitzende.
Den absoluten Höhepunkt der diesjährigen Fasnet bildete indes die Herrenberger Guggabar im Klosterhof. Nicht ohne Stolz betonte Schäberle, "die Guggabar war der fastnächtliche Anlaufpunkt in der Herrenberger Altstadt". Trotz des durchwachsenen Wetters war der Klosterhof durchgehend bis auf den letzten Platz gefüllt. "Wir sind dabei fast an die Kapazitätsgrenzen gestoßen und eine weitere Steigerung wird schwer zu erreichen sein", meinte der Vorsitzende.
Ein Nachspiel hatte allerdings noch die Fasnet 2008, denn von der Jettinger Narrenzunft war ein Mitglied der "Gassahuber" wegen Flecken auf dem Hallenboden der Unterjettinger Halle auf Schadensersatz verklagt worden. Vor Gericht einigte man sich im November indes auf einen Vergleich.
25.02.2009 - Kreiszeitung Böblinger Bote
Wenn sich die Herrenberger Gassahuber ins Zeug legen, dann vibriert die Altstadt
KRZ-Foto: Thomas Bischof
25.02.2009 - GÄUBOTE Herrenberg
Mit Gugga-Musik von Tür zu Tür

Volle Gassen, volle Kneipen: Nach dem Faschingsumzug locken die Herrenberger Kneipen die Feierfreudigen an. Schon zuvor schieben sich die Massen durch die Straßen der Altstadt.
VON JOCHEN STUMPF

Und danach geht es erst so richtig los.
Im Hof des Bebenhauser Klosterhofs warten die Mitglieder der Herrenberger Gassahuber am Vormittag schon gespannt auf den Umzug. Zum vierten Mal bewirten sie schon hier, heuer zum ersten Mal als eingetragener Verein, wie der Vorsitzende und Tambour Martin Schäberle mit rot-schwarz-silbern geschminktem Gesicht berichtet. Dis Gassahuber, die 2001 als lose Gruppierung von Gugga-Musikern entstanden sind, benötigen die Einnahmen aus der Bewirtung. "Die Fasnet ist kein günstiges Hobby", sagt Schäberle. Um die Finanzen scheint es aber längst nicht so schlecht zu stehen, wie ein riesiger Sarg, der an der Wand lehnt, vermuten lässt: "Der ist neulich, als wir bei unseren Freunden in Neckartailfingen waren, einfach mit uns nach Herrenberg gewandert", erzählt der Tambour. "Wenn sie ihn wollen, bekommen sie ihn heute zurück." Am Nachmittag sorgen die Gassahuber selbst und befreundete Kapellen für Stimmung. [...]
21.02.2009 - Kreiszeitung Böblinger Bote
Fetzige Gugga mached Fasnetslaune
Herrenberger "Gassahuber" vor acht Jahren durchgestartet

Tambour Martin gibt den Takt an: der satte Sound von 13 Trompeten, vier Tenorhörnern, fünf Posaunen, vier Sousaphonen und sage und schreibe zehn Schlagzeugern steigt in die Köpfe, lässt die Knie der Zuschauer bei den Umzügen wippen.
VON SABINE ELLWANGER

In jeder Saison wird das Repertoire aktualisiert. Geprobt wird ab Oktober einmal wöchentlich. Von Blues Brothers und Bon Jovi bis Robbie Williams' "Let me entertain you" haben die Fasnets-Musiker eine stattliche Anzahl unterschiedlicher Songs verschiedener Musikrichtungen einstudiert - viele davon brandneu, einige sogar gemeinsam mit den "Neckar-Bätschern" aus Neckartailfingen. Doppelter Sound für Mega-Laune.
Wie kam's zu diese Liaison? "War 'ne kurze Idee bei einem Gugga-Treffen. Wir könnten doch mal so was machen", erinnert sich Gassahuber-Mitbegründer Martin Schäberle. Das klappt super und bringt doppelten Spaß an der Fasnet. Guggamusik sei schließlich eine gute Möglichkeit, auch mal ganz ungezwungen Musik zu machen. "Vor allem aber, um das Publikum so richtig zu begeistern." Durchaus auch mal mit einem Touch Gefühl: "Dein ist mein ganzes Herz" legen die Musiker in den schwarzen Mänteln mit den roten Flammen drauf inbrünstig hin. "Westerland" von den Ärzten bleibt im Ohr - und ein Song der "Böhsen Onkelz" ist nicht einfach nur ein Musikstück, sondern steht für Lust und Festlaune, die immer wieder von neuem aktiviert wird: "Wir ham noch lange nicht genug!"
Ob bei Hallen-Fasnet oder Umzug: die Gassahuber neuerdings, ein eingetragener Verein, sind bei zahlreichen Events in der ganzen Gegend vertreten. Mitte Februar mischten sie beim "Fasnachts-Fäscht" im schweizerischen Sankt Gallen mit. "Ein gelungenes Wochenende, bei dem neue Freundschaften geknüpft und ausgiebig gefeiert wurde. Das Fest war sehr professionell aufgezogen", berichtet Martin Schäberle.
Klar, dass die Gassahuber seit ihrer Gründung vor acht Jahren beim Herrenberger Umzug am Faschingsdienstag auch mit von der Partie sind. Und nicht nur das: gemeinsam mit den Neckartailfinger "Neckar-Bätschern" führen sie in der Heimatstadt vor, was eine insgesamt 70-köpfige Gugge an Fasnetsstimmung rüberbringt.
Im Internet-Blog bestätigen Kommentare wie dieser hier, geschrieben am 25. Januar von der "Wildsau", die eingängige Wirkung der Gute-Laune-Musiker: "Hallo Gassahuber... weltklasse Auftritt gestern Abend in Wolfschlugen! Wir waren alle begeistert was ihr abgeliefert habt. Und wir freuen uns schon auf den Umzug in Tübingen, wenn wir uns wieder sehen. Grüße aus Degerschlacht". Wie dem auch sei: ist die Fasnet rum, gehen die Tröten und Trommeln in die Sommerpause. "Am Aschermittwoch ist alles vorbei", konstatiert Martin Schäberle. "Erst im Oktober geht's dann wieder weiter."

Foto: Hexenbusters Wolfschlugen
18.02.2009 - GÄUBOTE Herrenberg
Musik von der Pike auf gelernt

Flotte Musik bei der Fasnet: Das kennt man von den "Gassahubern" schon seit dem Jahr 2001. Die Herrenberger Gruppe hat sich nun auch als Verein organisiert.
VON KONRAD BUCK

Aktiv sind die "Gassahuber" bereits seit dem Jahr 2001. Damals nahmen sie als Lumpenkapelle am Umzug in Altingen teil. Im Jahr 2004 beteiligten sich die Musiker erstmals mit 25 Personen am Rosenmontags-Umzug in Köln. Der Höhepunkt der aktuellen Fasnets-Saison war der Auftritt bei einer großen Hallenveranstaltung im schweizerischen St. Gallen am vergangenen Wochenende.
Dass sich die "Gassahuber" nun als gemeinnütziger Verein haben eintragen lassen, sei auf "pragmatische Gründe, beispielsweise Fördergelder und eine rechtliche Absicherung" zurückzuführen, erläutert der Vorsitzende und "Tambour" (Dirigent) Martin Schäberle. Anfangs traten die "Gassahuber" mit ihrer Guggenmusik in Kneipen auf. "Das war uns auf Dauer zu wenig", sagt Martin Schäberle. Deshalb präsentieren sich die Herrenberger verstärkt bei Umzügen und vor allem bei Hallen-Fasnetsfeiern. Die "Gassahuber" kommen mittlerweile auf 25 bis 30 Auftritte in einer Fasnets-Saison.
Der Verein zählt 37 aktive Musiker, die größtenteils auch in anderen Kapellen spielen - beispielsweise bei der Stadtkapelle Herrenberg oder im Musikverein Gültstein. "Der Großteil unserer aktiven Mitglieder hat die Musik von der Pike auf gelernt", erklärt der 30-jährige Martin Schäberle, der aus Tailfingen stammt und nun in Altingen wohnt. Ziel sei es, qualitativ hochwertige Musik zu bieten. 13 "Gassahuber" handhaben die Trompete, vier das Tenorhorn, fünf die Posaune, vier das Susafon, und die restlichen Musiker verteilen sich aufs Schlagwerk. Das Amt des zweiten Vorsitzenden nimmt Holger Fauß wahr, als Kassier amtiert Thomas Legnavsky, und Beisitzer sind Wolfgang Oechsle, Eva Hellener und Michael Däuble. Neben den 37 aktiven Mitgliedern zählt der Verein auch 40 passive Mitglieder. "Tendenz steigend", sagt der Vorsitzende Martin Schäberle.
Krönender Abschluss für den Verein ist wieder die "Guggabar" im Klosterhof in Herrenberg am kommenden Fasnets-Dienstag, bewirtet ab 10.30 Uhr. Auch in diesem Jahr werden dort befreundete Guggenmusiken und Lumpenkapellen spielen. Die "Gassahuber" wollen auch wieder ihr neues Projekt präsentieren und gemeinsam mit der Guggenmusik aus Neckartailfingen, den "Neckar Bätschern", mit über 70 Musikern dem Publikum drei Stücke darbieten.


Die "Gassahuber" zählen derzeit 37 aktive Mitglieder - GB-Foto (Archiv): Holom